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index - Sam-Cruiser ein fantastisches offroad Wohnmobil für grenzenlosen Spaß!

... mit dem Sam - Cruiser rund um die
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Willkommen auf unserer Seite, wir sind Lisa und Michael

Wir planen mit unserem Wohnmobil (wir nennen ihn SAM) und unserem Quad (MAXIMA) rund um die Welt zu reisen.
Unser Interesse, mit anderen Kulturen und Welten zusammen zu kommen, hat dieses Projekt beflügelt.

Die Herausforderungen:
Die Reiseziele reichen von eisigen Regionen oberhalb des Polarkreises bis zur Hitze in Äquatornähe. 6.000 Höhenmeter, enge Gassen und Tunnel, Berge und Täler.
Wir wollen mindestens drei Wochen autark stehen können und dafür ausreichend Wasser und Energie mitführen, der Lebensmittelbedarf muss gedeckt sein, ob gekühlt oder tiefgefroren. Werkzeug für eventuelle Reparaturen muss mit.
Für nicht mit dem LKW zu bewerkstelligende Fahrten (Sightseeing, Einkauf, Städtetouren...) haben wir ein Quad mit an Bord.

Dank unserer breit aufgestellten Kompetenzen konnten wir unser Projekt Sam-Cruiser in rund 9.000 Arbeitsstunden realisieren.

Auf dieser Website zeigen wir allen Interessierten die Entwicklung, die Produktion und den technischen Aufbau des Expeditionsmobiles und wie wir darin reisen und leben. Ein Nachschlagewerk für Bauteile und Rohmaterialien ist ebenfalls integriert. Vielleicht auch Inspiration für andere die in der Endscheidungsphase sind, wie sie reisen wollen.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Produkte welche angeführt werden gänzlich von uns finanziert wurden und wir keine Werbung betreiben. Naturgemäß der Reise werden wir auch über Veränderungen an unserem Wohnmobil berichten, Bewährtes und weniger Nützliches anführen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an diejenigen, welche ihre Ideen von Umbauten und Verbesserungen gepostet haben.
Durch die zahlreichen Beiträge im Netz und in Sachbüchern konnten wir bereits im Vorfeld einige Stolpersteine vermeiden.

Wir nutzten die Möglichkeit ein neues Fahrzeug zu kaufen. Die Auswahl war riesig und herausfordernd. Wir entschieden uns für einen Mercedes Benz Arocs 1832 Allrad.

Jedes neue Fahrzeug wird mit Bestellcodes geordert. Diese Codes halten die Bauweise des Fahrgestelles fest, wie: Länge des Fahrzeugs, Getriebeart, Abstand der Vorder- und Hinterachse und vieles mehr.
Nachdem wir endlich die Codes zur Bestellung beisammen hatten, fing die Planung im Detail an. Hier ein großes Dankeschön an die Mercedes Vertretung Fa. Pappas/Wr. Neustadt in Österreich.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Detailplanung von einem Wohnmobil erst dann beginnen kann, wenn das Fahrgestell vor einem steht.

Außerdem wollen wir Sabine und Burkhart Koch mit ihrer "Pistenkuh" unsere Anerkennung zum Ausdruck bringen, die das Thema Reifen hier erklären.

Unsere Reifenwahl fiel auf 14.00 R 20 (Militärreifen), Durchmesser 1,25m, wodurch sich die Position vom Nachverbrennungsaggregat veränderte. Durch den Lenkeinschlag und die Größe der Rädern rückte das Aggregat um ca. 20cm näher zur Hinterachse.


Michael holte den LKW im Werk ab:
in Mörth am Rhein stand ich das erste mal vor unserem zukünftigen Wohnmobil-Untersatz. Mächtig, beeindruckend wirkte das Fahrzeug auf mich. In den Überstellungspapieren ist ausdrücklich "unvollständiges Fahrgestell" vermerkt.
Nach der Kontrolle der Unterlagen im Expedit wurde das Fahrgestell durch einen freundlichen und sehr kompetenten Mercedes-Mitarbeiter übergeben.
Zusätzlich haben wir einen Gutschein für eine Werksführung erhalten. Wir wollen uns die Produktion von Mercedes-LKW´s nicht entgehen lassen.
Die erste Fahrt von Mörth am Rhein nach Österreich ca. 800 km war ein Erlebnis.

Vor Beginn der Detailplanung habe ich das Fahrgestell gänzlich gereinigt und mit Steinschlagschutz (z.B. von Teroson) besprüht. Steinschlagschutz soll entgegen vom Unterbodenschutz elastisch bleiben.
Da ich in meinen Projekten mit Seilfett immer wieder ein ausgezeichnetes Ergebnis hatte, wurde das gesamte Fahrgestell damit konserviert. Seilfett hat für mich den Vorteil immer wieder leicht ergänzt zu werden. Der Nachteil, so lange es noch klebrig ist, werden Reparaturen zu einer Sauerei.

Jetzt begann die Planung vom Fahrgestell und den dazu gehörenden Komponenten im Detail.   
Vor dem Planungsprozess habe ich viele Tage und noch mehr Stunden im Internet verbracht. Meine Vorstellungen hatte ich bereits im Kopf oder skizziert. Heißt aber noch lange nicht, daß diese Ideen auch umsetzbar sind.
Fixiert werden in der Planung:
  • die Gesamthöhe vom Fahrzeug und die damit verbundene Raumhöhe
  • Fenstergröße und deren Position. Auf welche Höhe soll der Innenteil vom Panoramafenster (das Fenster im Fenster). Planung im Trockentraining sozusagen: Lisa und ich haben auf einem Sessel Platz genommen und gegenseitig die Augenhöhe abgemessen, um das optimale Panorama zu gewährleisten.
  • Einstieg in die Kabine
  • Ausführung der Kabinentüre
  • Raumaufteilung
  • Außenklappen
  • Staukastengrößen und vieles mehr

An dieser Stelle trennen sich die zwei Bereiche, die den Sam - Cruiser ausmachen.
  • Die Bauteile im Fahrgestell (im folgenden der Unterbau) unter der Kabine wie Behälter für Diesel, Frischwasser, Grauwasser und Stauboxen.
  • Und den Bauteilen die auf das Fahrgestell montiert werden wie Kabine, Lift usw.
Der Unterbau im Detail:
  • Wasserbehälter inklusive Begleitheizung
  • Dieseltank
  • Außenstaukästen
  • Außenküche
  • Hydraulik (Hubstützenversorgung)
  • elektrische Komponenten
  • Pneumatik (halbautomatische Reifenfüllanlage)
  • Klimaanlage


Somit folgt der nächste Schritt, die Kabine. Die Maße, sowie die Raumaufteilung der Kabine, ergaben sich aus der CAD Zeichnung in der Planungsphase.
Die äußere Bauform, vor allem im Dachbereich, wurde in diesem Schritt schlussendlich fixiert.
  • Hier stellt sich die Frage: warum sind die oberen Kanten von unserer Kabine gebrochen? Erklärung dazu: Stellt man sich einen Tunnel mit nach oben abgerundeten Kanten vor, so ist es möglich, daß unser Sam - Cruiser mit den oberen Ecken am Rand anstößt. Oder der Tunnel wegen ein paar Zentimeter für uns unpassierbar ist.
  • Daß es eine Aluminium Gitterstruktur wird, war von Anfang an klar.
  • Warum die bewährte Sandwichbauweise der Außenwände?
  • Welchen Wandaufbau?
  • Welche Heizung?
  • Welches WC?
  • Welche Küche?
  • Möbelbau?

Je länger nachgedacht wird, umso mehr Fragen tauchen auf! Die schlaflosen Nächte nehmen zu.
Letztlich geht es nicht ohne Kompromisse, die ich hier näher beschreibe.
Warum einen Lift? Wir wollen ein Quad mitnehmen das uns Flexibilität ermöglicht. Städtetouren sind mit einem Wohnmobil dieser Größe nicht möglich. Spätestens bei der Parkplatzsuche sind Grenzen gesetzt. Die Liftgröße wurde erst nach dem Kauf des Quads festgelegt.
  • Mit der Quadbreite ergab sich die gesamte Fahrzeuglänge.
  • Die Quadlänge durfte die Kabinenbreite nicht übersteigen.
Kein technischer Prozess wird ohne eine elektrische Anlage gesteuert.
Was soll unser Fahrzeug alles haben?
  • vor allem hohes Speichervolumen der Batterien die uns einen längeren Aufenthalt an einem Platz autark erlauben
  • Kombination und Kommunikation zwischen Fahrzeug und Kabine
  • Eiskasten und separate Tiefkühlbox mit einem Fassungsvermögen von rund 30l
  • eine Waschmaschine ist ein Muss
  • Wasserkocher
  • USB Ladestationen mit einer guten Ladeleistung
  • ein Backofen ist für uns unverzichtbar
  • ausreichende Beleuchtung in der Kabine selbst, sowie Laden und Oberschränke mit einer Innenbeleuchtung
  • einfache Bedienung sowie Übersicht der gesamten elektrischen Anlage
  • verlässliche Einzelkomponenten
Ersatzteile für den Mercedes Arocs 1832 (von uns bezahlt und bestellt, wir machen hier keine Werbung für Mercedes!!!)
Durch Zuschriften von Euch wird die homepage laufend erweitert.
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